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Kreuzschwestern Gemünden - Sozialpädagogische Einrichtungen



Ziele

Ziel der Heilpädagogischen Tagesstätte ist es, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung zu fördern und zu unterstützen und ihnen eine umfassende und individuelle Hilfestellung in ihrer Problematik zu geben. Zugleich sollen die Eltern und Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen durch eine intensive Beratungsarbeit mit der ganzen Familie in ihrer Erziehungsverantwortung und Erziehungsfähigkeit gestärkt werden. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen, Erziehungsberatungsstellen und anderen Fachdiensten soll eine Stabilisierung der Familiensituation erreicht werden.


Tagesablauf
Nach dem Eintreffen der Kinder und Jugendlichen, in der Regel nach dem jeweiligen Unterrichtsschluss, ergibt sich bis zum gemeinsamen Mittagessen eine individuell gestaltete Freizeit. Nach dem Mittagessen sorgt eine zeitlich geregelte Hausaufgabenbetreuung und -förderung für den reibungslosen Ablauf der Lerneinheiten.
Im Anschluss an eine Milchpause gibt es gezielte Angebote im Gruppen- oder Einzelbezug, bzw. Freiraum für eigengestaltetes Spiel in Interessengruppen.
Der Nachmittag wird durch eine Gesprächsrunde mit Rückblick auf den gemeinsam erlebten Nachmittag und einem Ausblick auf den nächsten Tag mit entsprechenden Zielen abgerundet.

Gruppengröße
In der Gruppe können max. 9 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 12 Jahren betreut werden.

Öffnungszeiten
Die HPT ist an Schultagen von 11.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Desweiteren an ca. 30 Ferien- oder Wochenendtagen. Die Ferienplanung wird zu Beginn eines Schuljahres den Eltern und Erziehungsberechtigten vorgelegt.

Aufenthaltsdauer
Die Aufenthaltsdauer beträgt mindestens ein Jahr, in der Regel zwei Jahre und wird im Rahmen des individuellen Hilfeplangespräches bei Bedarf verlängert. Die heilpädagogische Betreuung wird beendet, wenn die gesetzten Ziele erreicht sind oder die teilstationäre Erziehung nicht ausreichend ist.

Die Heilpädagogische Tagesstätte ist eine teilstationäre Einrichtung für Kinder und Jugendliche im Rahmen einer systemorientierten Familienarbeit.


Aufgenommen
werden Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 12 Jahren, die aufgrund ihrer Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsstörungen einer heilpädagogischen Betreuung und Förderung in teilstationärer Form bedürfen.

Aufnahmeverfahren
Die Kinder und Jugendlichen werden über Jugendamt, Erziehungsberatungsstelle, Ärzte, Schule oder auf Eigeninitiative der Eltern in der HPT vorgestellt. Nach ausführlichen Gesprächen mit allen am Erziehungsprozess Beteiligten und eingehender Erörterung der Problematik sowie der Überprüfung einer erfolgsversprechenden Arbeit durch das Team der HPT unter Berücksichtigung der Gruppenkonstellation kann die Aufnahme erfolgen, wenn eine Kostenzusicherung durch das Kreisjugendamt Main-Spessart vorliegt. Grundsätzlich sollte aus gruppenpädagogischen Gründen die Aufnahme zu Beginn eines Schuljahres erfolgen.

Gruppen- und Fachdienst
An Fachpersonal sind grundsätzlich 2 Fachkräfte (Heilpädagogen, Erzieherinnen oder Dipl. Sozialpädagogen) im Gruppendienst erforderlich. Für die Leitung ist eine heilpädagogische Ausbildung oder Zusatzausbildung notwendig. Für den Fachdienst (Psychologe und Heilpädagoge) sind in der Regel pro Kind 2 Stunden wöchentlich abzudecken.

Individuelle Förderung
Für jedes Kind gibt es einen individuellen Förderplan.
Im Rahmen eines ganzheitlichen Handlungskonzeptes legt er Ziele und Methoden der individuellen Förderung des Kindes und der Elternmitarbeit fest, die in regelmäßig stattfindenden Einzelfallbesprechungen überprüft und gegebenenfalls verändert werden.

 

Kostenträger
Landkreis Main-Spessart


Ambulante Nachsorge
Zielgruppe
Das Angebot der Mobilen Nachsorge richtet sich im besonderen an die Kinder/Jugendlichen und deren Eltern/Erziehungsberechtigten, bei denen die Entlassung aus der Tagesstätte ansteht, die erreichten Ziele aber noch nicht stabilisiert erscheinen und mit der Gefahr eines Rückfalls oder dem Auftreten neuer Problematiken gerechnet werden muss.
Dies betrifft in unserer Einrichtung vor allem Jugendliche über 14 Jahre, die im Anschluss an die Maßnahme in der HPT nicht mehr den Hort besuchen sollten.
Die Kinder unter 14 Jahren können bei Notwendigkeit einer weiteren Nachmittagsbetreuung in den Hort überwechseln.

Zielsetzung
Die Mobile Nachsorge soll einen fließenden Übergang zwischen HPT-Maßnahme und Selbstständigkeit im Erziehungsauftrag durch die Familien gewährleisten. Eine Kontinuität in der Betreuung bleibt dabei zunächst bestehen. Die individuellen Ziele werden im Hilfeplangespräch festgelegt auf dem Hintergrund folgender Zielsetzungen:

Stabilisierung der erreichten Ziele
Prävention vor möglichen Rückfällen
Unterstützung im Lernleistungs- und Verhaltensbereich
Hilfe bei der Verselbstständigung
Integrationshilfe im sozialen Umfeld

Kontakt
Heilpädagogische Tagesstätte - Heilig Kreuz
Kreuzstr. 3
97737 Gemünden


Leitung:
Sr. Petra Car
Tel.: 0 93 51 / 805 - 221

eMail: hpt@kreuzschwestern.de


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